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Kältezentrale 220

Netzqualität, Wärme + Kälte

Kältezentrale 220
Referenzanlagen

Auftraggeber

Stadtwerk Winterthur

Ausführungszeitraum

27.01.2015 bis 25.03.2015

Projektleitung / Bauleitung

Daniel Zabkar

Bausumme

Auskunft auf Anfrage

Bereiche

Netzqualität, Wärme + Kälte

Leistungen

Ausführen, Anlagen optimieren

Umfang Arbeiten

Projektleitung

Filtertyp

FN3420-250-480-3

Anbindung von Prozessleitsystemen

Chestonag

DAS PROJEKT

Das Stadtwerk Winterthur als Bauherr und Betreiberin der Kältezentrale 220 mit total 3.8MW Kälteleistung hat diese im Frühjahr 2014 in Betrieb genommen.
 
Die Anlage ist bestückt mit vier Kältemaschinen mit je 950kW Kälteleistung und könnte zukünftig noch mit einer fünften Maschine ausgerüstet werden.
 
Die Kältezentrale hat eine direkte Netzversorgung ab einem 1250kVA Trafo.
 
Im Sommer 2014 wurden durch die Firma Parmeltec Mess- und Elektrotechnik GmbH Netzqualitätsmessungen durchgeführt. Diese Messungen haben ergeben, dass die geforderte Netzqualität beim Betrieb von mehr als zwei Kältemaschinen nicht eingehalten wird.
 
Es wurde empfohlen und vom Elektrizitätswerk Winterthur verlangt, die Anlage mit entsprechenden Aktivfiltern auszurüsten damit die Netzqualität nach den geltenden Normen eingehalten wird.

ANLAGENDETAILS

Technische Argumente:

Die Oberwellenfilter von Schaffner EMV haben den Vorteil, dass jede einzelne Ordnung der Oberwellen gezielt gefiltert werden kann und dies bis zur 50. Oberwelle. Im direkten Bezug auf die Kältezentrale 220 heisst dies, dass gemäss dem Messbericht der Firma Parmeltec (Seite 38/48) die Oberwellenströme der Ordnung von der 25. bis zur 50. Ordnung direkt beeinflusst werden müssen, damit die Oberwellenspannungen die Normen erfüllen können.
Die Aktivfilter können auch, wobei dies im heutigen Zustand nicht nötig ist, Blindleistung- und Symmetrierungsaufgaben wahrnehmen. Dies ohne weitere Zusatzgeräte die sich gegenseitig im Betrieb stören können.
Die Ausrüstung der Kältemaschine 5 mit AHF-Umrichter ist im Detail zu prüfen. Störbeeinflussungen von aktiven Geräten (Oberwellenfilter, AHF-Umrichter) unterschiedlicher Hersteller sind immer zu prüfen. Es gilt Verlustbetrachtungen bei AHF-Umrichtern im Vergleich zu zentralen Lösungen abzuwägen.
Mit der vorgeschlagenen Ausführung können die Felder der Blindleistungskompensationsanlage (Feld 9) und des Abgangs des Aktivfilters (Feld 4) als weitere Leerfelder umgerüstet werden.
Mit der Summenwandlerschaltung können die Leistungsabgänge der Aktivfilter frei im System platziert werden. Erwähnenswert ist die einzigartige Servicegewährleistung bei Schaffner EMV Geräten durch optimale Partnerschaften in der Schweiz.

Standort der Anlage

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Impressionen